Ein kleiner Trick mit großer Wirkung.
23. September 2015  //  Von:   //  Haus + Garten  //  Kommentare deaktiviert

Tomaten gehören jedes Jahr zum festen Inventar in meinem Gemüsegarten. Da es mehr als genug leckere Rezepte und Verwendungsmöglichkeiten für sie gibt, kann ich ehrlich gesagt gar nicht genug von ihnen haben. Wie gut, dass Tomaten grundsätzlich sehr pflegeleicht sind.

Einzig allein das Ausgeizen von Tomaten gehört zu meinen regelmäßigen Pflegearbeiten. Vielleicht habt ihr schon einmal davon gehört, dass man Tomatenpflanzen – insbesondere Stabtomaten – ausgeizen soll. Heute war es bei mir mal wieder soweit. Unter „Ausgeizen“ versteht man das regelmäßige Entfernen der Seitentriebe. Dazu müsst ihr wissen, dass Tomaten sehr viele Triebe entwickeln, wenn man sie einfach wachsen lässt. Der Nachteil daran ist, dass die Pflanzen ihre ganze Kraft auf zu viele Triebe aufteilen müssen. Es werden zwar reichlich Früchte gebildet, diese bleiben aber oftmals nur sehr klein und reifen gar nicht richtig aus.

Tomaten ausgeizen (Hauptbild_03)

Und genau an dieser Stelle greife ich ein – denn mit dem Ausgeizen unterstütze ich die Pflanzen dabei, nur einen einzelnen aufrechten Haupttrieb auszubilden, der optimal versorgt werden kann. Die Triebe, die man entfernt, nennt man in der Fachsprache Geiztriebe. Ihr findet sie in den Blattachseln zwischen dem Haupttrieb und den Fruchttrieben. Am besten kneift ihr sie vorsichtig mit den Fingernägeln aus, so wie ich es auf meinen Fotos mache. Dies ist umso leichter, je kleiner die Triebe noch sind – ideal ist eine Länge von circa 3–5 cm. Habt ihr diesen Zeitpunkt verpasst, könnt ihr größere Triebe ausbrechen, indem ihr sie einfach zur Seite knickt. Besser ist es jedoch, mit dem Ausgeizen gar nicht so lange zu warten – denn je größer die Triebe sind, desto größer sind auch die Wunden, die bei dieser Arbeit entstehen. Und Krankheitserreger haben dann mitunter leichtes Spiel.

Tomaten ausgeizen (Hauptbild_01)

Tomaten ausgeizen (Hauptbild_02)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich alles richtig gemacht habe, werden mich meine Tomaten mit einer reichen Ernte aromatischer und leckerer Früchte belohnen. Es lohnt sich also, die Zeit und Mühe zu investieren.

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